Klares Zeichen gegen Atomkraft!
25. April 2010
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KETTENreAKTION 2010 - Über 120.000 Menschen bildeten am 24. April 2010 eine 120 Kilometer lange Menschenkette zwischen den Atomkraftwerken Brunsbüttel und Krümmel. Die Jusos aus Braunschweig beteiligten uns am Streckenabschnitt beim AKW Brokdorf. Die Botschaft war klar: Gemeinsam ein Zeichen setzen gegen die Atomkraft und die von Schwarz-Gelb geplante Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken.
Gruppenfoto der knapp 60 Genossinnen und Genossen aus Braunschweig
„Für uns Jusos ist das Konzept der unumkehrbaren, nicht-rückholbaren Endlagerung radioaktiver Abfälle gescheitert: Weltweit gibt es noch keine Lösung für die Endlagerung von Atommüll, der für Jahrtausende sicher gelagert werden muss“, stellte der Juso-Vorsitzende William Labitzke fest. Deshalb müsse es endlich fundierte Kriterien und einen transparenten Prozess für die Festlegung von Atommüllendlagern geben.
An der Protestaktion beteiligten sich knapp 120.000 Menschen
Die anhaltende Krise um das Atommüllendlager Asse II verdeutliche die Gefahren der Atomkraft. Deshalb fordern die Jusos seit Jahren die Rückholung des Atommülls aus diesem Endlager sowie den Stopp der Erkundung der geplanten Atommüllendlager in Gorleben und Schacht Konrad.
Jusos unterstützen die Menschenkette am AKW Brokdorf
Die Menschenkette hatte zwei Tage vor dem Jahrestag der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl über 120.000 Menschen auf einer Strecke von 120 Kilometern zusammengebracht. Seit dem Super-GAU vor 24 Jahren sind Tausende Menschen an den Folgen der Verstrahlung gestorben. Labitzke, der die Fahrt zur KETTENreAKTION für die SPD Braunschweig organisiert hatte, erklärte dazu: „So etwas wie in Tschernobyl darf nie wieder passieren. Darum stehen wir für den Atomausstieg und für den Umstieg auf erneuerbare Energien.“
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